Konfitüre und Marmelade selber kochen

June 24th, 2012 by dagmar

Während Konfitüre gekocht wird, aus Früchten und Zucker besteht, so wird bei Zitrusfrüchten von Marmelade gesprochen. Gelee wird aus Fruchtsaft hergestellt. Ich selber verwende leider zumeist das Wort Marmelade auch für Konfitüre….

Bei Früchten wird zumeist ein Verhältniss 1 : 1 bevorzugt, bei sehr süßen Früchten auch 3 : 1. In letzterem Fall käme 1/2 kg Gelierzucker auf 1 1/2 kg Früchte.

Gelees werden zumeist in einem Verhältnis von 2 : 1 gemischt (900 ml Saft auf 500 gr Gelierzucker). Gesüßt werden kann auch alternativ mit Honig oder braunem Zucker. In diesen Fällen wäre jedoch noch die Zugabe von Gelierpulver notwendig.

Brotaufstriche, die verderbliche Inhaltsstoffe wie Sahne beinhalten sollten nicht länger als ein halbes Jahr aufbewahrt werden. Nach anbrechen zuügig und schnell verbrauchen.
Marmelade oder Gelee dagegen sind, wenn sie aus Gelierzucker hergestellt wurden, ein bis zwei Jahre haltbar.

Vorab ist es wichtig, die Gläser für Marmelade und Kompott richtig zu reinigen.

Nicht nur die Früchte sollten für tolle, haltbare Früchte unbeschadet sein, auch die Gläser sollten einwandfrei gereinigt sein.

Gläser mit Deckel oder Gummi sollten fünf Minuten in Essigwascher ausgekocht werden. Dabei sollten 150 ml Essigessenz auf 8 Liter Wasser angewendet werden.

Zum Trocknen sollten die Gläser umgedreht auf ein sauberes Geschirrtuch gestellt werden.

Statt dessen ist es auch möglich, die Gläser im Backofen bei 180 Grad für wenige Minuten zu erhitzen.

Beim Marmeladekochen sollte immer eventuell entstehender Schaum mit einer Schöpfkelle abgenommen werden.

“Eigentlich” ist der Gebrauch neuer Marmeladegläser der Beste, zumal diese keinen Geruch von ursprünglich vorhanden Inhaltsstoffen annehmen … aber auch ein teurer Spaß.

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Käsekuchen, der nicht zusammen fällt

June 13th, 2012 by dagmar

Käsekuchen, bei mir in der Vergangenheit immer wieder nach dem abkühlen zusammengefallen. Dabei gibt es einen ganz einfachen Trick, damit die Käsemasse so hoch bleibt wie vor dem Abkühlen.

Unseren Zutaten für eine runde Form mit ca. Durchmesser 28 cm:

für den Teig
150 gr     Mehl
75 gr     Zucker
75 gr     Butter
2 Eier
Eine Prise Salz
1 TL Backpulver

für die Käsemasse
1000 gr     Quark
200 gr     Zucker
4 Eier
1 Päckchen - 200 ml - Schlagsahne
1 Päckchen Puddingpulver oder Käsekuchenhilfe
1 Päckchen Vanillezucker
etwas Zitronensaft

evtl. Mandelblätter zum Auflegen

Für den Boden 150 gr Mehl, 75 gr Zucker, 75 gr Butter, 2 Eier, 1 Prise Salz und 1 TL Backpulver zu einem Teig verarbeiten und in einer gefetteten Springform zum Boden andrücken.

Auch hier habe ich dazu gelernt. Mir war immer der Rand des Teiges zusammengefallen, was Probleme bei der Einfüllung der Quarkmasse gab. Nun wird jeweils ein Drittel des Formrandes mit Teig belegt und die Form dann in den Kühlschrank gestellt. Dieser “Butterkuchenteig” wird nun fest und das nächste Drittel Teig kann an dem Formrand hochgezogen werden, danch wieder in den Kühlschrank. Am Ende ist der Rand um die ganze Form gelegt, stabil und problemlos lässt sich die Quark/Sahnemasse einfüllen.

Für die Füllung 1000 gr Quark, 200 gr Zucker, 4 Eier, 1 Päckchen Sahne, 1 Päckchen Puddingpulver und 1 Päckchen Vanillezucker sowie etwas Zitronensaft cremig rühren.

Die Quark-Sahnemasse auf dem Boden verteilen und evtl. die Mandelnblättchen oben auf streuen.

Nun für ca. 20 Minuten bei 175 °C Ober/Unterhitze backen. Ich habe 20 Minuten bei Umluft und bei
160° gebacken. In beiden Fällen den Ofen vorheizen.

Nach diesen 20 Minuten den Kuchen aus dem Ofen nehmen und zwischen Teigrand und Quarkmasse einschneiden, ein paar wenige Minuten den Kuchen stehen lassen und dann wieder bei selbiger Temperatur für 20 Minuten weiterbacken.

Nach 20 Minuten wieder eine Backunterbrechung: Kuchen aus dem Rohr holen, kurz stehen lassen und weitere 20 Minuten weiterbacken. Also eine Gesamtbackzeit von ca. 1 Stunde.

Nach einer Stunde darf der Käsekuchen bei leicht geöffneter Ofentür auskühlen.

Es scheint einfach so zu sein, dass wenn der Käsekuchen immer mal ein bischen “geschockt” durch den Abfall der Temperaturen wird, so sackt er nicht im einzigen, apruppten, Schockmoment zusammen.

Natürlich werde ich in Zukunft auch die Ostervariante des Käsekuchens so gestalten, wie auch den Aprikosen-Rhabarber-Quarkkuchen oder den Rhabarber-Käsekuchen wie auch den Mohn-Käsekuchen.

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Brezelknödel

June 10th, 2012 by dagmar

Wer wie ich nicht nur sein Brot selber bäckt, sondern auch aus Teiglingen seine Brezeln bäckt, dem bleibt auch mal das eine oder andere Gebäckteil übrig. Ich selber mache mittlerweile aus Laugengebäcken Brezelknödel. Jedoch nicht wie üblich, einen großen Knödel, sondern mehrere kleine - diese lassen sich besser einfrieren und portionsweise verwenden.


250 gr  Laugenstangen oder Laugensemmeln vom Vortag
200 ml Milch
1  Zwiebel - je nach Wunsch auch etwas kleingeschnittene Petersilie
2  Eier
(Ich selber habe noch ca. 200 gr Mehl und etwas Milch mit etwas Hefe zugegeben)

Die Brezeln oder Laugenbrötchen in kleine Würfel oder Rädchen schneiden. Die Milch leicht erhitzen und darüber gießen. Wer mag (was bei mir nicht der Fall ist) eine Zwiebel würfeln und mit den Eiern dazu geben . Alles leicht verkneten und ca. 1 Stunde ziehen lassen.

In siedendes Salzwasser geben und pro Knödel ca. 20 Minuten sieden lassen. Nach der Hälfte der Siedezeit den Knödel einmal wenden.

Ich liebe sie auch aufgeschnitten mit Ei und Speck überbacken. Schnell zubereitet und ausgesprochen lecker, zumindest für mich ;-)

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