Pfitzauf

September 10th, 2014 by admin

ein schwäbisches Kleingebäck, wofür ich ersteinmal die feuerfesten Auflaufformen besorgen musste, was nicht ganz einfach war. Pfitzauf kann mann/frau süß oder pikant zubereiten - eine gagige Beilage auch zu Fondue. Der Name kommt daher, dass beim letzten Drittel des Backvorganges der Teig so richtig hoch “pfitzt”.

…sie werden ohne Zucker zubereitet, passen zu Kompott, können mit Puderzucker bestreut werden; passen aber ebenso zu Pikantem (ähnlich wie die Pfannkuchen auch). Kalt übrigens auch zu Schlagsahne und Eis ….

Die Zutaten werden mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig zusammengeruehrt. Die gut gefetteten Formen werden knapp gefüllt und auf ein Blech gestellt.

Zuvor wird der Backofen auf 250 Grad vorgeheizt. Pfitzaufformen in den heissen Ofen schieben. Nach 30 - 45 Minuten Temperatur auf 200 Grad zurueckschalten, so dass der Pfitzauf nicht schwarz wird.

Backzeit: meistens 45 Minuten bis zuweilen 1 Stunde, je nach Ofen - Der Backofen muss unbedingt bis zum Ende der Backzeit geschlossen bleiben, da es sich um eine Art Souffle handelt.

Zutaten für eben eine solche Form mit sechs Einheiten, die miteinander verbunden sind.

250 g Mehl
4 Eier; bei Bedarf auch mehr
3/4 l Milch
Salz
1 1/2 El. Zucker
Butter; zerlassen

p.s.: in katholischem Regionen ist auch heute noch der Freitag oft ein fleischloser Tag. Deshalb wird in so manchem Haushaltein Baden-Württemberg am Freitag süß gegessen, zum Beispiel obiger Pfitzauf mit Apfelmus und Vanillesoße.

Ebenfalls erhältlich sind Pfitzaufformen hier.

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